Warum stellen wir bisweilen Videos,
Filme und Bilder mit bekannten
oder weniger bekannten
buddhistischen Inhalten ins Netz?
Nicht um Einzelne „ins Rampenlicht zu stellen“
oder Jemandem Vorteile zu verschaffen,
nicht um Sie von der Einzigartigkeit oder gar
Überlegenheit buddhistischer Weltanschauung überzeugen zu wollen, jene drei
Fragen betreffend, die uns Menschen
seit Anbeginn unseres Auftretens in der Welt
umtreiben:
Woher kommen wir;
wer sind wir und wohin gehen wir?
Zu der ersten und der letzten Frage hat sich der
historische Buddha entweder gar nicht
oder nur sehr unbestimmt geäußert – wenn
überhaupt.
Zu Fragen unseres Selbstverständnisses, unserer
Wesenszüge
und unserer Antriebe hingegen sehr ausführlich.
Nicht das Suchen nach Gott oder Göttern, nach vor-
oder nachtodlichen Existenzen
war ihm Anliegen, weil er schlüssige Antworten
hierauf für grundsätzlich unmöglich hielt.
Sein Denken richtete sich ausschließlich auf jene
Bedingungen, die uns Menschen – wie alle fühlenden Lebewesen überhaupt – im
immerwährenden Kreislauf von Lebens und Sterben gefangen halten und die er
deshalb als ‚leidvoll‘ bezeichnete, weil niemand von uns das Dilemma von
Leben-Wollen und Leben-Lassen lösen kann – es sei denn,
wir würden, wie er, ein „Erwachter“, ein
„Erleuchteter“.
Sein Tun richtete sich ausschließlich auf jene
Möglichkeiten, die uns Menschen helfen können, unserer eigenes Leiden wie auch
das Leiden anderer zu mindern, soweit erträglich zu machen, daß es uns und
andere nicht zerstört. Dazu empfahl er uns, immer aufs Neue Wissen zu erwerben,
Weisheit in Bescheidenheit zu üben, den ‚Weg der Mitte‘ zu beschreiten und
allen lebendigen Wesen in Aufgeschlossenheit, Mitempfinden und Güte zu
begegnen,
denn sie alle – wie auch ein jeder von uns –
wollen Frieden und Glück;
für uns selbst wie auch für unseren Nächsten.
Alle diese Bestrebungen sind keineswegs allein
buddhistisch;
sie sind Anliegen aller Hochreligionen und
humanitär gesinnter Menschen-Gemeinschaften.
Unter diesen Aspekten möchten wir unsere
bildhaften, hörbaren und schriftlichen
Veröffentlichungen verstanden wissen, ebenso wie unser hospizliches,
unser interreligiöses und landschaftsgestaltendes
Tun
- zum Wohle für uns selbst, zum Wohle all jener,
die unserer Hilfe bedürfen.
Bitte informieren Sie sich desweiteren über unsere
Internetseite www.hortus-dialogus.de;
sprechen Sie uns an – und vor allem:
kommen Sie und sehen sie selbst, was wir machen,
wo wir unsere Grenzen sehen und womit und wodurch
auch Sie dazu beitragen können,
daß Sorgen und Leiden das zu
Ende gehende Leben, aber auch die vertrauensvolle Zuversicht unserer
(sterbens-)kranken Mitbürger nicht zerbrechen
– ganz gleich, ob nach dem Tode etwas noch nie Geschautes kommen oder nicht kommen mag. .