hortus kompakt
| Gärten sind wohlgestaltete
Landschaften des Geistes - ihr Grundriß eine Vorgabe
unserer ererbten Natur, ihre Pfade die Bewußtseinsspuren
unserer Erkenntnis, ihr Lebensgeflecht Angebot sinnlicher
Erfahrung. Gärten sind Spiegel ihrer Schöpfer und zugleich Abbilder einer in Vielfalt durchwobenen Gemeinschaft. Gärten wußte der Buddha als Orte des Lehrens und Lernen zu nutzen. |
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Gespräche schaffen Abstand zu uns selbst wie auch Öffnung zum anderen. Gespräche schaffen Annäherung an verbindende Wahrheit. Gespräche schaffen Voraussetzung zur Wandlung im menschlichen Miteinander. Gespräche sind eine Botschaft des Buddha an uns. |
| Lebensklugheit bemüht sich
gleichermaßen um Annahme unserer naturgegebenen
Daseinsvoraussetzungen wie auch um Einsicht in die sie
formenden Bedingungen. Buddhistischer Lebenswandel beschreitet den "Weg der Mitte". Buddha lehrte nicht die Suche nach Gott - hingegen die Suche nach Sinn inmitten eines sich selbst gestaltenden Kreislaufes, der alle fühlenden Wesen einbindet in ein Netzwerk sich allseitig bedingender Abhängigkeiten. Buddhismus -ist die Religion der Loslösung von Religion- |
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| sind Träger sozialer
Kompetenz; ihre Erfahrungen und Einsichten gründen
Verstand und Vernunft; Laien vollziehen sittlichen
Wandel. Im Bewußtsein eigener Unvollkommenheit und vielfältiger Beschränkungen vertrauen sie des Buddhas Anruf zur eigenverantwortlichen Lebensgestaltung:
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